Das Deutschland von 1914. Von der europäischen Konföderation zum Weltreich
Ob Deutschland aus Furcht und Verzweiflung oder infolge eines Plans in den Ersten Weltkrieg geriet, ist noch umstritten. Ob Wirtschaft, Rüstung oder Polykratie und innerer sozialer Konflikt dafür dann verantwortlich zeichneten, ebenfalls. 
Perzeptionen von “Amerika” seit dem 11. September 2001
Margit Reiter: Ein antiamerikanisches Jahrzehnt?
Die Anschläge vom 11. September 2001 lösten fast überall auf der Welt Entsetzen und Betroffenheit aus. Doch schon bald nach dem ersten Schock bekam die spontane Solidarität Risse und es verlagerte sich der Diskurs – weg von den Opfern und hin zu den möglichen Ursachen und Folgen von 9/11. 
Zwischenbericht zum OECD-Wirtschaftsausblick
Die kurzfristigen Aussichten für die Wirtschaft sind in Nordamerika wesentlich besser als in Europa. Von den drei großen Ländern der Eurozone ist dem vorläufigen Wirtschaftsausblick der OECD zufolge nur Deutschland auf einem moderaten Wachstumskurs. Frankreichs Wachstum im ersten Halbjahr 2012 bleibt instabil. In Italien deuten eine schwache Produktion und die Stimmungsindikatoren der privaten Haushalte sogar auf eine Rezession hin. Steigende Rohstoffpreise, vor allem für Öl, erschweren den Aufschwung zusätzlich. 
Arbeitskammer Oberösterreich spricht von "Weltwirtschaftskrise"
Was in Deutschland hinter dem Gequassel der Politiker
verschwindet, ist die Tatsache, die in den Zahlen ihren
Ausdruck findet. Was angeblich Deutschland (noch) nicht
betreffen soll, ist die allgemeine Wirtschaftskrise über Europa
hinausgehend. So z.B. verweigern die USA dem IWF Mittel,
wenn diese für Europa eingesetzt werden. Ist das nicht der
letzte Beweis für die These vom Konkurrenzkampf der USA
mit Europa um die Weltmachtstellung? 
Zahlen zur Beschäftigung.
Varoujean Poghosyan, Les Arméniens, compagnons d’armes de Napoléon: histoire et mythes
Pierre Barral, Professor (em.) der Universität Montpellier, ist vornehmlich mit Beiträgen zu Léon Gambetta, zur französischen Agrargeschichte und in Handbüchern, für uns Deutsche sichtbar, hervorgetreten. Was seine Ambition umfaßt, zeigt ein Blick ins Internet. 
Beresina: Die Schweizer in Napoleons Russlandfeldzug 1812
Dies ist die Geschichte von der perfekten, grössten je gesehenen Kriegsmaschine, die zum menschlichen Desaster wird. Rund 500'000 Soldaten mit 200'000 Pferden, dazu Ochsen, Kanonen und Karren, sind von Königsberg bis Moskau 1300 km durch dünn besiedeltes, kaum befahrbares Gebiet unterwegs, dann marschieren sie ebenso lange zurück und werden nach und nach aufgerieben, einerseits durch Kampfhandlungen, anderseits durch die geographischen und klimatischen Bedingungen. 
Selbst nicht mit dem Fernglas zu erkennen
Es war immer der Eindruck: bin ich so kritisch, oder die anderen so unempfindsam? Die Flughafenbetreiber scheinen insgesamt Kunden - genannt Passagiere - als notwendiges Übel zu
betrachten. So ist "DMM – Der Mobilitätsmanager" sehr zu loben, der sich dieses Themas annimmt und die schlimmsten Flughäfen der Welt nennt, charakterisiert und das Ausmaß der Versäumnisse geißelt.
So München in den 90iger Jahren, als die VIP-Lounge plötzlich verlegt wurde und deren Eingang, selbst mit dem Fernglas, nicht mehr zu erkennen war. 
Joseph Stiglitz is Professor of Economics and Finance at New York’s Columbia University. The Nobel Prize-winning economist helped create a new branch of economics, "The Economics of Information," exploring the consequences of information asymmetries and pioneering such pivotal concepts as adverse selection and moral hazard, which have now become standard tools for theorists and policy analysts. 
Hape Kerkelings trostloser Jahresrückblick im ZDF
Auch das Fernsehen bekommt sein Fett.
Längst überfällig, folgt nun endlich hier Kritik.
Wenn man den dreieinhalbstündigen ZDF-Jahresrückblick “Menschen 2011” mit Hape Kerkeling komplett durchgestanden hatte, machte sich ein gewisses Gefühl der Erleichterung breit: Erstens, dass diese Qual endlich vorbei war und zweitens, dass dieser Mann “Wetten dass..?” abgesagt hat. Denn was Kerkeling und das ZDF da als Jahresrückblick aufgeboten haben, war an Zähigkeit und Trostlosigkeit kaum zu überbieten. Es war ein Tiefpunkt für Hape Kerkelings TV-Karriere. 
Kongress in London verzerrt ein bedeutendes Forscherleben
Historiker Fritz Fischer falsch beleuchtet
Wenn er das lesen würde, was in der "Welt" und in der "FAZ" (26.10.2011, S. N3) aus seiner Wissenschaft gemacht wird. Der Historiker Fritz Fischer (1908-1999) befindet sich nämlich fest in der Hand seiner Gegner. Und die beschäftigten sich in London, als wenn das Thema Erster Weltkrieg gerade erst wissenschaftlich entdeckt worden wäre, ausschließlich mit Fachfragen wie der Problematik des Flottenbaus, der französischen Politik in der Julikrise 1914 (hoch lebe die "isolierte Krise" wie 1930) oder dem "persönlichen Regiment" Kaiser Wilhelms II. (um nur einiges zu erwähnen). 
Die Schlacht in Lothringen 1914 in der französischen Diskussion
Pierre Barral, emeritierter
Professor
an der Universität "Paul Valéry" von Montpellier, ist vor allem als
Spezialist zur europäischen
Agrargeschichte, dem Kalten Krieg und Biograph von Léon Gambetta
hervorgetreten. Sein besonderes Interesse an Lothringen, dessen
Geschichte und Schicksal in
der Anfangsphase des Ersten Weltkrieges, veranlaßte ihn, mit dem hier
vorgestellten Beitrag, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in
Ostfrankreich
auf die beiderseits verlustreichen Kämpfe um den "Grand Couronné" bei
Nancy
zu lenken. 
Conjuring Hitler. How Britain and America made the Third Reich
"Conjuring Hitler" verficht die These, England und die USA hätten Hitler gemacht.
Viel interessanter sind jedoch zwei weitere Aspekte; nämlich dass der Erste
Weltkrieg von England systematisch betrieben worden sei und die Erkenntnis,
dass diese Art von Strategie auch heute - in unseren Tagen - von den USA
gegenüber Europa verfolgt werde. 
Extra-Blatt fordert Ausgleich zwischen Europa und den USA
Extra-Blatt, das Magazin für Politik und Zeitgeschehen, fordert in seiner aktuellen Ausgabe den Ausgleich zwischen Europa und den USA. Doch Mahnungen, aus dem Scheitern in der Vergangenheit zu lernen, haben wenig Aussicht, auf geneigte Ohren zu treffen. 
Deutschland, Europa und der Irakkonflikt
Der Bonner Politologe Christian Hacke zeigt 2003 die
Hintergründe des außenpolitischen Wandels der
Regierungen Schröder und Merkel auf. Ein einseitig
europazentrisches Abrücken von den USA wird
konstatiert. Hingewiesen sei hier ausdrücklich auf die
Schlußfolgerung seines Beitrages in der Beilage der
Bundeszentrale für politische Bildung 'Aus Politik und
Zeitgeschichte (B 24-25/2003'): 'VI. Deutschland, Europa und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen.' 
Gerd Fesser: ... ein Glück, wenn jetzt Blut fließt ..."
Man schrieb den 28. November 1913. Am Abend fanden sich auf dem Platz vor der Kaserne einige Dutzend Demonstranten ein. Sie machten sich über die Uniformierten lustig, waren aber ansonsten ganz friedlich. Keiner von Ihnen hatte eine Waffe bei sich. Der Regimentskommandeur aber ließ drei Züge Infanterie mit scharfer Munition und aufgepflanztem Bajonett ausrücken. Unter Trommelwirbel ließ er verkünden: wenn der Platz nicht sofort geräumt werde, lasse er das Feuer eröffnen. Daraufhin brach unter den Demonstrierenden eine Panik aus. Die meisten rannten kopflos hin und her. 
John Moses: The Debatte about Australian Participation in the First World War
It is a truism that historians colour their interpretation of the past by the values they have received from their parents, their education and their peer group. This happens despite our training to be as objective as possible. For example, if you are of Irish descent you will have been, in all likelihood, conditioned to be very anti-British; if you come from a working-class background you are going to be pre-disposed to be sceptical about anything that the bourgeoisie or aristocracy try to tell you. 
Die Revision von 80 Jahren Geschichtsschreibung zum deutschen Anteil am Ersten Weltkrieg hat begonnen. Damals wie heute handelt es sich um ein Politikum ersten Ranges. Geht es doch um das übergreifende Ziel des Deutschen Reiches, die Europa beherrschende Macht zu werden.

Marneschlacht "Revisited" - Ein neues Dokument
Die Vorgänge im September 1914 an der Marne beschäftigen seit nahezu einhundert Jahren die Gemüter. Letztlich ging es dort im Ersten Weltkrieg genauso um Sieg oder Niederlage wie im Oktober 1941 vor Moskau.

1918/1945 = Falsche Erinnerung
Nicht der Stellungskrieg der Jahre 1914/18, sondern der Bewegungskrieg zwischen dem 15. August und dem 14. September 1914, war entscheidend für das Schicksal Europas.- Im Jahre 1998 feiern Historiker das Jahr "1918" auf mannigfaltigen Kongressen. Dagegen wird in Deutschland über das Jahr "1914" seit 80 Jahren gern hinweggegangen, denn am Ausbruch des Ersten Weltkrieges würde deutlich werden, daß der Erste Weltkrieg für Deutschland an der Marne verloren ging.

Die deutsche Diskussion um eine militärische Führerausbildung
Über einer breiten Diskussion der Schwächen des französischen Führungssystems ging bis 1912 das Bewußtsein um die gravierenden Mängel der deutschen mittleren und oberen Führung verloren, die in der Vernachlässigung der taktischen Funktionen des Stabs- und Generalstabsoffiziers bestanden. Der Generalstabschef kritisierte im Dezember 1912 in scharfer Form die Schwächen deutscher Generalstabsausbildung und Stabsorganisation.

Der Freiburger Historiker Gerhard Ritter hat seit 1945 die Legende unterstützt, er sei im Dritten Reich - aufgrund seines Widerstandes gegen das Regime - verfolgt worden. Seine Publikationen zeigen jedoch, vor und nach 1933, ein anderes Bild. Es sei stellvertretend auf seine Biographie Friedrichs II. von Preussen verwiesen, die 1936 veröffentlicht, Passagen enthielt, welche die Nähe Ritters zum neuen Reichskanzler, und Führer des Deutschen Reiches, Adolf Hitler, nachweisen. 
Wolfgang Mommsen: Dass nicht sein kann was nicht sein darf
Wolfgang Mommsen und Hans-Ulrich Wehler, beide Schüler Theodor Schieders, haben sich in der seit 1998 andauernden Diskussion um ihren Lehrer, und dessen Handeln während des III. Reiches, äusserst ungeschickt geschlagen. Das dokumentieren Winfried Schulze und Otto Gerhard Oexle in ihrem Sammelband "Deutsche Historiker im Nationalsozialismus" eindrucksvoll. Wenn dort Wolfgang Mommsen, nachgerade fahrlässig, seinen akademischen Lehrer als "Freund" Theodor Oberländers, des der aktiven Beteiligung an der Vernichtungspolitik des III. Reiches überführten Kon-Studenten Schieders in Königsberg, bezeichnet, drängt sich hier die Frage nach der Fernwirkung Schiederscher Anschauung bei Wehler und Mommsen auf.

Die Ratlosigkeit der (Historiker-)Päpste!
Wolfgang J. Mommsen in der ZEIT zu Niall Fergusons Buch "The Pity of War"
Die deutschen Historikerpäpste sind ratlos. Nachdem 50 Jahre lang die Politik des Kaiserreichs in der - wie Gerhard Ritter immer wieder betonte - angelsächsischen Geschichtsschreibung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges verantwortlich gemacht wurde, greift nun ein englischer Historiker das eigene Nest an. Dieser Vorgang gewinnt an Pikanterie, wird bedacht, daß gerade Wolfgang Mommsen als Bannerträger der anti-Fischer-Liga in Deutschland, sich den Kampf gegen das Lebenswerk des Hamburger Historikers Fritz Fischer zur Aufgabe gemacht hat, der die zentrale Rolle der deutschen Politik bei Kriegsausbruch 1914 betont.

"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder"!
Zum Verfall der Sitten in der deutschen historischen Wissenschaft
Die gerade veröffentlichte englische Fassung des Förster-Aufsatzes "Dreams and Nightmares: German Military Leadership and the Images of Future Warfare, 1871-1914", die dieser in Augsburg 1994 vorgestellt hatte, erwähnt meine Arbeiten zu diesen Themenschwerpunkt nicht mehr. Offensichtlich hat die Mommsen - Schule angenommen, aus Hamburg sei keine Antwort mehr zu erwarten.

England war nicht besser - nur erfolgreicher!
Niall Fergusons Ansichten zur Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges
Es geht im wesentlichen um die Fragen des Kriegsausbruch 1914. Die einen wollen Fischer "weiterentwickeln", die anderen ihn widerlegen. Uns interessiert hier der reale Ertrag des Fergusons-Buches und weniger publikumswirksame Überblicke.- Der Schüler Pogge von Strandmanns/Oxford schildert die Wirkung des Fischer-Werkes "Griff nach der Weltmacht" als dadurch charakterisiert, daß "die deutschen Kriegsziele im Ersten Weltkrieg ... sich kaum von jenen unterschieden" hätten, "die Hitler im Zweiten verfolgte".

Der Angriff der USA auf Europa läuft
Die USA nutzen die Finanzmacht und Wirtschaftskonkurrenz als Waffe gegen Europa
Rating Agenturen, ein langer Arm der amerikanischen Außenpolitik, bilden eine Mechanik der amerikanischen internationalen Beziehungen im Kampf um die Weltmachtposition der USA. Europa, im Zielfeld seit 1995, liegt unter konzentriertem Beschuß durch Herabstufungen der finanziellen Bonität von Mitgliedsstaaten. 
Auf dass die Deutschen 1914 auch militärisch nicht kriegsbereit waren
Epkenhans, wer anders, lobt Steins Werk zur deutschen Heeresrüstungspolitik zwischen 1890 und 1914. 
Eine erste Besprechung zu Bernd F. Schulte, Deutsche Policy of Pretention
Wer die aktuelle politische Weltlage in ihrer ganzen Explosivität begreifen will, der muß sich mit der europäischen Krise des Jahres 1914 beschäftigen. Unheilvolle Parallelen drängen sich dabei auf.

Deutschland “Merkelt” sich durch
Die politische Kabarettsendung des ZDF, ”Aus der Anstalt”, persifliert seit geraumer Zeit den Politikstil der Regierung Merkel. Deutlich wird der Grad der Effeminierung, der Dekadenz deutscher Politik.

Atompolitik in Deutschland – Wer ist verantwortlich?
Weder die Regierung, noch die Opposition wollen verantwortlich sein, dass Deutschland mit alten Kernkraftwerken aus den 60iger Jahren(!) ausgestattet ist. 
Minister Guttenberg ist kein Historiker
Ansonsten würde er wissen, daß
a) in der Wissenschaft bei uns das inzwischen üblich ist,
b) ein Verteidigungsminister, in der BRD, keine lange “Lebenserwartung” hat, d.h., zumeist dieser Posten eine Auslaufstellung darstellt. Denken wir an Strauß, Gerhard Schröder und u.v.a. … 
Wann spricht Frau Merkel von “Pinschern”?
Dieses fatale Diktum des unglücklichen Kanzlers Erhard leitete 1965 den Weg Deutschlands in seine erste ökonomisch-politische Krise ein. Was folgte waren Demonstrationen (gegen die Notstandsgesetze Gerhard Schröders) und schließlich die APO, in deren Gefolge es zur RAF kam. Nicht zufällig werden gerade heute Restprozesse zu diesem unerquicklichen Thema geführt.

"Krisenkonferenzen" und englischer Präventivkrieg
In seiner Kritik der einseitigen Betonung innenpolitischer Faktoren im Rahmen der aggressiven Reichspolitik, in Wunsch, Idee und Ziel nach außen (E.Kehr), ist Ferguson sicherlich zu folgen, läßt doch diese historiographische Richtung, neben einer Fülle von Detailuntersuchungen sämtlicher Facetten des politisch-sozialen Spektrums der Reichsinnenpolitik, grundsätzliche Ergebnisse für die großen Fragen der Zeitepoche vermissen.

Wilhelm II.: Epochenfigur und Versager
Deutschland in den Krieg stürzen?
Wilhelm II., während des Ersten Weltkrieges als kinderfressende Bestie dargestellt, war vor 1914 eine der schillernden Gestalten auf der Bühne der Geschichte. Von 1918 bis 1941 lebte er zurückgezogen und isoliert in seiner Traumwelt auf Schloß Doorn, seinem holländischen Exil. Im Jahre 1988 jährt sich der Regierungsantritt des letzten deutschen Kaisers zum 100. Mal. Anlaß genug für eine Ende des Jahres 1987 vorgestellte Aufsatzsammlung zu Geschichte und Bedeutung dieser umstrittenen Epochenfigur.

Studien zu Militär und Militärpolitik im Kaiserreich, 1871-1914
In seiner Kritik der einseitigen Betonung innenpolitischer Faktoren im Rahmen der aggressiven Reichspolitik, in Wunsch, Idee und Ziel nach außen (E.Kehr), ist Ferguson sicherlich zu folgen, läßt doch diese historiographische Richtung, neben einer Fülle von Detailuntersuchungen sämtlicher Facetten des politisch-sozialen Spektrums der Reichsinnenpolitik, grundsätzliche Ergebnisse für die großen Fragen der Zeitepoche vermissen.

Was Deutsche wissen dürfen - und was nicht (1914-2008)
"Ein Staatsgeheimnis" oder "Die Diskussion um die Fälschung der Riezler Tagebücher"
Die Riezler Tagebücher zum Juni / Juli 1914 enthielten ein ungeschminktes Verlaufsprotokoll der Ereignisse, Überlegungen und Pläne um den Reichskanzler Bethmann Hollweg, der von dieser voyoristischen Sicht deutscher Vorkriegs- und Krisenpolitik, aus der Feder Kurt Riezlers, nichts wusste.

Verhindert das Buch „Armageddon des Kommunismus“!
„Ungeliebtes“ Thema: Volkswagen und die DDR
Hier werden der Anteil und das Interesse der Volkswagen-Audi AG am Erscheinen oder Nichterscheinen meines Buches „Armageddon des Kommunismus“ untersucht. Dass in diesem Zusammenhang auch die Methoden, Vorgehensweisen und Zielrichtungen von Hamburger Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichten erkennbar werden, war nicht zu erwarten.

Er ist ein Schüler des bekannten Hamburger Historikers Fritz Fischer, der in den 1960er Jahren nachwies, dass das Deutsche Reich die Hauptverantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges trug, und der deshalb von konservativen Historikern heftig angefeindet wurde. Bernd F. Schulte legt seinen 1983 erschienenen Aufsatzband „Europäische Krise und Erster Weltkrieg« in überarbeiteter und erweiterter auf Neuauflage vor. 
In zwei Bänden entwickelt Ralf Forsbach ("Alfred von Kiderlen-Wächter 1912, Göttingen 1995"), neben der Biographie des deutschen Diplomaten, eine Geschichte des Auswärtigen Amtes dieser Zeit. Gleichwohl bleibt das Bemühen leitend, Kiderlen-Wächter und dessen Rolle in der politischen Führungsspitze des Reiches zu betonen. Der Reichskanzler bleibt demgegenüber entsprechend blaß. Was heißen soll: der verantwortliche Politiker und Kanzler sei der unbelasteten Linie deutscher politischer Tradition zuzurechnen.

Alternativen zur offiziösen deutschen Geschichtssschreibung
Diese Sammlung von Aufsätzen des Hamburger Historikers
bietet einen packenden Überblick über die gesamte Breite seines
beruflichen Lebens vom Artillerieoffizier und Wissenschaftler (HSBw
Hamburg, 1977-85) bis zum Industriefilm-Produzenten, Regisseur und
Fernsehjournalisten.

Il s’agit d’un ouvrage de combat, très agressif contre « l’historiographie officieuse »
L’auteur de ce livre très personnel, riche en contenu et provocant de ton, a enseigné à l’École de la Bundeswehr, puis produit des films et des émissions de télévision. Il a été l’élève du professeur de Hambourg Fritz Fischer, dont les ouvrages sur les buts de guerre allemands en 1914, Griff nach der Weltmacht et Krieg der Illusionen, ont suscité il y a quarante ans une âpre « Querelle des historiens », avant celle des années 1980 sur les origines du national-socialisme.

The Hamburg historian has here added to the already extensive list of his pioneering studies yet another major work, this time in the area of contemporary German history. A work that reveals for the first time the secret machinations of West German big-business to infiltrate and cripple the industrial enterprises of communist East Germany is certainly breaking new ground. Historians of modern Germany are well aware of the revolutionary impact of the work that the Hamburg historian, the late Professor Fritz Fischer, made in 1961 with his Griff nach der Weltmacht, published in English as Germany’s Aims in the First World War (1967).

Europäische Krise und Erster Weltkrieg
Dieses, mein drittes Buch, entstand 1982, in der Phase meiner Arbeitslosigkeit, die durch die Entlassung von der HSBw Hamburg ausgelöst war. Dies, trotz des laufenden Prozesses gegen das BMVg, in Sachen der Fortschreibung meines Vertrages. Im Februar hatte ich das Stipendium der Alexander v. Humboldt-Stiftung angetreten, das mich zu John Röhl nach Brighton führte. Meine mögliche Habilitation hatten Fritz Fischer die Professoren an der Hamburger Universität/Fachbereich Geschichtswissenschaft, B.-J. Wendt und R. Wohlfeil schriftlich bestätigt.

Der wirtschaftliche Aufschwung steht auf tönernen Füßen.
OECD Sovereign Borrowing Outlook 2012
Selten war der Markt für Staatsanleihen so angespannt wie
heute. Der wirtschaftliche Aufschwung steht auf tönernen Füßen,
die Ansteckungsgefahr durch die Staatsschuldenkrise ist in der
Eurozone noch immer nicht gebannt und die Kreditkosten steigen.
Europa: Zur realen Grundlage einer Lagebeurteilung.
Mehrheit der Deutschen will die
D-Mark statt des Euro
In der europäischen Schuldenkrise schwindet das Vertrauen der Bundesbürger in den Euro. Eine knappe Mehrheit wünscht sich die alte Währung zurück. 
Bernd F. Schulte:
Weltmacht durch die Hintertür
Wenn Sie mehr über die Riezler-Tagebuchaffäre wissen wollen.
Bernd F. Schulte:
Deutsche Policy of Pretention
Der Abstieg eines Kriegerstaates 1871-1914
Bernd F. Schulte: Deutsche Policy of Pretention. Der Abstieg eines Kriegerstaates, 1871-1914. Hamburger Studien zu Geschichte und Zeitgeschehen, Reihe II, Bd. 1, Norderstedt 2009.
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr E-Book mit dem Titel Deutsche Policy of Pretention für den Vertrieb in folgenden E-Book-Shops freigegeben wurde und dort in Kürze erhältlich ist:
- Apple iBookstore
Bei Apple iTunes können Sie die Vorschau für Ihr Buch über den folgenden Link ansehen, sobald es im iBookstore verfügbar ist:
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Bitte beachten Sie, dass Apple zurzeit eine interne Qualitätsprüfung seiner gesamten Inhalte durchführt, die eine Verzögerung der Verfügbarkeit der neuen Bücher im iBookstore von bis zu 4 Wochen verursacht. Wir bitten um Ihr Verständnis. - Amazon Kindle-Shop auf amazon.de
- Libri.de
Bei Libri.de können Sie die Vorschau für Ihr Buch über den folgenden Link ansehen, sobald es verfügbar ist:
http://www.libri.de/shop/action/... - und weitere, unter anderem Thalia.de, Buch.de, Buecher.de, Spiegel.de, Mediamarkt.de, Weiland.de, Mayersche.de, Pubbles.de. Die Verfügbarkeit in weiteren E-Book-Shops wird sukzessive ausgebaut.
"Deutsche Policy" erscheint mit der ISBN 9783844824285 und wird zum Verkaufspreis von 17.99 EUR angeboten.
Dass nicht sein kann, was nicht sein darf
Das Buch Aufstieg oder Niedergang von Bernd F. Schulte warnt vor Dekadenz und Verfall in Deutschland.
Bernd F. Schulte:
Armageddon des Kommunismus
Es zeigt sich, dass der Kommunismus einer Dreizack-Strategie des Westens erlag.
Bernd F. Schulte:
Rückbesinnen und Neubestimmen
Mit dem Tod Fritz Fischers im Dezember 1999 ist die nach ihm benannte Kontroverse keineswegs beendet. Das zeigt der Blick auf die wissenschaftliche Produktion der letzten fünfzehn Jahre. Aus diesem Anlass fasst Bernd F.Schulte erste Beobachtungen und zeitgeschichtlich relevante Einsichten zusammen, welche in den Jahren 1985 bis 1999 auf den verschiedensten Feldern beruflicher Betätigung gewonnen wurden.


